Zwei Ketten desselben Designs können an zwei Personen völlig unterschiedlich wirken — entscheidend ist meist die Länge, nicht der Anhänger. Hier steht, wie die gängigen Längen fallen und wie du deine findest, ohne zu raten.
Die gängigen Längen
- 40 bis 42 cm: sitzt am Halsansatz. Betont offene Ausschnitte und wirkt mit kleinen Anhängern am besten.
- 45 cm: die vielseitigste Länge. Fällt knapp unter das Schlüsselbein und passt zu fast jedem Ausschnitt.
- 50 bis 55 cm: sitzt auf dem Brustbein. Gut zum Layern und für Anhänger, die Platz brauchen.
- 60 cm und länger: fällt über Strick und Kleider und lässt sich doppelt tragen.
Messen statt schätzen
Nimm ein Stück Schnur, leg es dort um den Hals, wo die Kette sitzen soll, markiere die Stelle und miss die Schnur flach mit einem Lineal. Diese Zahl ist deine Kettenlänge. Anhänger kommen etwa ein bis drei Zentimeter darunter dazu — zieh das ab, wenn ein Anhänger genau an einer bestimmten Stelle sitzen soll.
Der Ausschnitt zählt mehr als jede Regel
- Rundhals: entweder kürzer als der Ausschnitt oder deutlich länger — dieselbe Länge konkurriert mit der Halskante.
- V-Ausschnitt: ein Anhänger, der knapp über der Spitze des V endet, folgt der Linie.
- Hemdkragen: eine Kette mit 40 bis 45 cm, im offenen Kragen getragen.
- Rollkragen: ab 55 cm, damit die Kette auf dem Stoff liegt.
Zwei Kleinigkeiten noch
Eine Verlängerungskette von fünf Zentimetern ist der günstigste Weg, eine Kette zu mehreren Outfits passend zu machen. Und wenn du ein Geschenk kaufst und nicht messen kannst: 45 cm ist bei Erwachsenen die sicherste Wahl.