Ein Armband, das ständig verrutscht oder ins Handgelenk schneidet, liegt selten am Design — meistens an der Größe. Hier steht, wie du dein Handgelenk in einer Minute misst und wie ein Perlenarmband richtig sitzen sollte.
Handgelenk messen statt schätzen
Nimm ein Stück Schnur, leg es locker um die schmalste Stelle des Handgelenks, markiere die Stelle und miss die Schnur flach mit einem Lineal. Das ist dein Handgelenksumfang. Addiere 1 bis 1,5 cm dazu — so viel Spielraum braucht ein Armband, um bequem zu sitzen, statt zu drücken.
Die gängigen Größen
- 15 bis 16 cm: eng anliegend, für ein schmales Handgelenk.
- 17 bis 18 cm: die häufigste Größe, passt den meisten Erwachsenen.
- 19 cm und mehr: locker fallend, für ein breiteres Handgelenk oder einen bewusst lässigen Sitz.
So sollte ein Perlenarmband sitzen
Zwischen Armband und Haut sollte ein Finger flach Platz finden — enger schneidet es ein, weiter rutscht es ständig über den Handrücken. Perlenarmbänder mit festem Verschluss sitzen fester als solche mit elastischem Band; miss bei elastischen Modellen eher etwas enger, weil sich das Gummi beim Tragen minimal dehnt.
Mehrere Armbänder stapeln
Kombinierst du mehrere Perlenarmbänder, wähle unterschiedliche Größen statt identischer — ein enges und ein locker fallendes Stück verhaken sich seltener und wirken bewusster gestapelt. Dünnere Perlenketten vertragen mehr Nachbarn am Handgelenk als ein einzelnes, auffälliges Statement-Armband, das lieber allein steht.
Wenn du unsicher bist
Bestell lieber die etwas größere Variante — ein zu weites Armband lässt sich mit einem zusätzlichen Ring am Verschluss enger tragen, ein zu enges dagegen nicht dehnen. Und wenn du ein Geschenk kaufst und nicht messen kannst: 18 cm ist bei Erwachsenen die sicherste Wahl.